Betreff: Leiche Nr. 4 von 13: Der Gutachtenmissbrauch – 17 Gutachten, keines unabhängig
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Keller der Bayerischen Staatsregierung liegen 13 sozialpolitische Leichen. Hiermit bringe ich die vierte an die Öffentlichkeit: der Gutachtenmissbrauch – 17 sozialmedizinische Begutachtungen in 7 Jahren, keines davon unabhängig.
1. Das Muster: Begutachtung als Ablehnungsproduktion
In meinem Fall wurde ich binnen 7 Jahren insgesamt 17 Mal sozialmedizinisch begutachtet – von der ersten Begutachtung 2016 bis in das Jahr 2023. Wer sich die Liste der Gutachter ansieht, erkennt das Muster: Die Gutachten widersprechen sich teilweise völlig – aber das Ergebnis entspricht ausnahmslos dem Interesse des jeweiligen Auftraggebers. AOK Bayern und DRV Süd bestellten, was sie brauchten.
Der deutlichste Beleg ist der 02.02.2017: Am selben Tag zwei Gutachten für zwei Träger – der MDK lehnte nach reiner Aktenlage, ohne mich je untersucht zu haben, die dringend empfohlene stationäre Behandlung ab; die DRV lehnte die Erwerbsminderungsrente ab. Zwei Träger, ein Tag, ein Ziel.
Und wenn tatsächlich einmal untersucht wurde: 42 Minuten Begutachtungszeit für ein Schicksal.
2. Die Methode: Deny, Delay, Defend
Dahinter steht keine Betriebspanik, sondern Methode: die 3D-Methodik – Deny, Delay, Defend –, die über die Unternehmensberatung McKinsey in den 1980er/90er Jahren als Instrument zur Profitmaximierung von Versicherungsgesellschaften entwickelt wurde und auch in das Management der gesetzlichen Sozialversicherung eingewandert ist. Ablehnen, verzögern, sich hinter dem eigenen Gutachten verschanzen. Der Versicherte trägt die Kosten – mit seiner Gesundheit, seiner Zeit, seiner Existenz.
3. Die Widersprüche: Die Hälfte ist nachweisbar falsch
Die Hälfte dieser 17 Gutachten ist nachweisbar falsch. Das Bundesagentur-Gutachten stellte mich als erwerbsgemindert, später als voll erwerbsunfähig ein – die DRV Süd bescheinigte mir wiederholt volle Erwerbsfähigkeit. Beide Feststellungen können nicht richtig sein. Das Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse ist in Deutschland eine Straftat (§ 278 StGB). Vorsichtig ausgedrückt: Da kann irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugehen.
4. Die Folge: Das System macht die Menschen krank, die es begutachtet
Die Begutachtungen stehen in meinem Fall nachweislich in kausalem Zusammenhang mit der Entstehung einer schweren psychischen Erkrankung: PTED – der posttraumatischen Verbitterungsstörung. Die Diagnose wurde erst 2022 gesichert; bis dahin wusste ich nur, dass ich Tag und Nacht mit diesen Unrechterfahrungen beschäftigt war.
Wer da vorher noch nicht arbeitsunfähig oder erwerbsgemindert krank ist, wird dies nachher sein. Ein Mitpatient in der Klinik war bei Gutachten Nr. 18 – er verarbeitet sein PTED seit Jahren jedes Jahr für 8 bis 12 Wochen stationär. Laut Charité Berlin liegt die Prävalenz bei 2 bis 5 Prozent der Bevölkerung. Die Dunkelziffer ist hoch, die Tendenz erschreckend.
5. Die Justiz: Ausgestanden ist nichts
Die strafrechtliche Ebene ist abgeschlossen: Die Generalstaatsanwaltschaft München stellte das Verfahren am 29.11.2022 ein – „Handeln wider besseres Wissen nicht nachzuweisbar“, die Verjährung als Verfahrenshindernis. Übersetzt: Falschgutachten, die Jahre später entlarvt werden, verjähren, bevor sie verfolgt werden können. Ein Täter-freundlicher Mechanismus. Kein Richter, kein Sozialverband hat sich an 17 teilweise widersprüchlichen Gutachten gestört – das ist einfach nur skandalös.
6. Keine Forderung – nur die Feststellung
Ich stelle keine Forderungen mehr, und ich erwarte nichts mehr von dieser Politik. Das ist kein Versagen – das ist System. Ein Apparat, der 17 Gutachten produziert, um eine Leistung zu verhindern, und dabei den Menschen krank macht, den er begutachtet.
Die vollständige Dokumentation mit allen 17 Gutachten und Nachweisen liegt unter www.integritaet-sgb-korruption.de.
Diese Mail ist eine Information, keine Bitte. Der Rest ist Ihre Verantwortung.
Franz Xaver Aigner
www.integritaet-sgb-korruption.de
P.S.: Um mich aus meiner bürgerlichen Unmacht zu befreien, habe ich folgende Webseiten aufgebaut:
www.sgb-korruption.de (Nr. 1 – die bürgerliche Webseite: Befreiung aus bürgerlicher Ohnmacht)
www.korruption-sgb.de (Nr. 2 – die Anklagebank: Befreiung aus der juristischen Ohnmacht)
www.integritaet-sgb-korruption.de (Nr. 3 – der 1:1-Anschluss an meine Petition: der Demokratie helfen, den Selbstzerstörungsprozess zu stoppen)
www.shg-pted.de (Nr. 4 – Selbsthilfeplattform für PTED-Geschädigte)
www.xaverismus.de (Nr. 5 – die Lebensphilosophie, die mir bei der Krankheitsbewältigung hilft)
Diese Mail ist einer von 13 Hilferufen, stellvertretend für 2 bis 4 Millionen PTED-geschädigte Mitbürger, für die ich keine Verantwortung mehr übernehme.
Ich persönlich verlasse das sinkende Schiff BRD zumindest temporär, für mindestens 3 Monate, um mich zu erholen und für 2027 neu einzustellen.