Betreff: Leiche Nr. 6 von 13: Das fehlende Fallmanagement – die organisatorische Katastrophe
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Keller der Bayerischen Staatsregierung liegen 13 sozialpolitische Leichen. Hiermit bringe ich die sechste an die Öffentlichkeit – und diese verbindet alle vorherigen: das fehlende Fallmanagement. Das nicht vorhandene Fallmanagement im Sozialversicherungswesen ist das ganze Übel – es bricht dem gesamten Sozialversicherungswesen und der Bundesrepublik Deutschland das Genick.
1. Die 10-jährige Forderung, die niemand umsetzt
Ich fordere trägerübergreifendes Fallmanagement seit 10 Jahren. Es stand bereits im Koalitionsvertrag der Vorgängerregierung (2021, S. 58, „Kooperationsvereinbarungen“) – und er ist auch im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung unter Kanzler Merz verankert. Beide Male: keine Priorität für die Umsetzung, obwohl es eine der wichtigsten Maßnahmen überhaupt wäre. Selbst die DRV hat ein eigenes Fallmanagement-Konzept in der Schublade – ungenutzt.
2. Der Beweis: Österreich macht es seit 2005
Österreich hat 2005 ein trägerübergreifendes Case Management eingeführt – mit durchschlagendem Erfolg. Ich habe es selbst erlebt: Mein Ansuchen in Österreich wurde binnen 8 Monaten beschieden, ohne einzige Begutachtung, ohne Komplikation, weil die Befunde stimmig waren. In Deutschland dauerte derselbe Vorgang 6 Jahre – mit 17 Gutachten.
Die volkswirtschaftliche Bilanz: Österreich spart mit Fallmanagement rund 5 Milliarden Euro pro Jahr. Deutschland versickert im unkoordinierten System rund 50 Milliarden Euro jährlich – Tendenz steigend, mit klarem Kurs Richtung Staatsbankrott.
3. Bürokratismus in Zahlen: 2.455 gegen 807
Das deutsche Sozialgesetzbuch besteht aus 13 Büchern mit rund 2.455 Paragraphen. Österreich hat im Grunde die gleiche Sozialversicherungsstruktur – und kommt mit einem Buch, 10 Kapiteln und insgesamt 807 Paragraphen aus. Und während Österreich seine Beamten und Selbstständigen längst in das System integriert hat, werkelt die BRD an einer Rechtslage des 20. Jahrhunderts: betriebsorganisatorisch ist dieser Staat noch gar nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Der kranke Staat macht seine Bürger krank.
4. Der CSU-Komplex
Und es verhärtet sich ein Verdacht, der einfach nur skandalös wäre: Wenn die CSU ein Interesse daran hätte, Fallmanagement und Case Management im Sozialversicherungswesen einzuführen, dann wäre das längst geschehen.
5. Die Feststellung
Die Antwort auf die organisatorische Katastrophe liegt seit 20 Jahren im Nachbarland und seit 10 Jahren auf dem Tisch: trägerübergreifendes Fallmanagement nach österreichischem Vorbild – mit maximal einem unabhängigen Gutachten, verbindlich für alle Sozialversicherungsträger. Meine Ausarbeitung nach ISO 9001 liegt vor: Sie halbiert Aufwand und Kosten und verdoppelt den Nutzen für Bürger und Staat.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit unter.
Das ist kein Versagen – das ist System. Koordinierte Hilfe wird seit 10 Jahren verweigert, obwohl sie längst auf dem Tisch liegt, in zwei Koalitionsverträgen verankert ist und das Nachbarland seit 20 Jahren vorlebt.
Da braucht es ein Wunder, dass sich diese angeschlagene Demokratie noch reformieren kann.
Die vollständige Dokumentation mit Nachweisen liegt unter www.integritaet-sgb-korruption.de.
Diese Mail ist eine Information, keine Bitte. Der Rest ist Ihre Verantwortung.
Franz Xaver Aigner
www.integritaet-sgb-korruption.de
P.S.: Um mich aus meiner bürgerlichen Unmacht zu befreien, habe ich folgende Webseiten aufgebaut:
www.sgb-korruption.de (Nr. 1 – die bürgerliche Webseite: Befreiung aus bürgerlicher Ohnmacht)
www.korruption-sgb.de (Nr. 2 – die Anklagebank: Befreiung aus der juristischen Ohnmacht)
www.integritaet-sgb-korruption.de (Nr. 3 – der 1:1-Anschluss an meine Petition: der Demokratie helfen, den Selbstzerstörungsprozess zu stoppen)
www.shg-pted.de (Nr. 4 – Selbsthilfeplattform für PTED-Geschädigte)
www.xaverismus.de (Nr. 5 – die Lebensphilosophie, die mir bei der Krankheitsbewältigung hilft)
Diese Mail ist einer von 13 Hilferufen, stellvertretend für 2 bis 4 Millionen PTED-geschädigte Mitbürger, für die ich keine Verantwortung mehr übernehme.
Ich persönlich verlasse das sinkende Schiff BRD zumindest temporär, für mindestens 3 Monate, um mich zu erholen und für 2027 neu einzustellen.